Ob du gerade anfängst oder schon mehrere Projekte jonglierst: Ein solider Freelancer-Vertrag ist nicht nur klug, er ist Pflicht.
Betrachte ihn als deine Versicherung gegen:
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Verspätete Zahlungen
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Vage Erwartungen
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Ghosting
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Scope Creep (du weißt schon, wenn aus einer „kleinen Änderung“ ein zweites Projekt wird…)
Um dir zu helfen, haben wir eine fertige Freelancer-Vertragsvorlage erstellt, und dieser Guide zeigt dir genau, welche Abschnitte am wichtigsten sind und wie du sie an deinen Bedarf anpasst.
📄 👉 Vorlage herunterladen (PDF)
🔑 Die Pflicht-Klauseln in deinem Freelancer-Vertrag
Das gehört hinein, mit einer verständlichen Erklärung, warum es zählt.
1. Leistungsumfang
Warum das zählt: Hier ziehst du die Grenzen dessen, wozu du dich verpflichtest.
Sei konkret: Was lieferst du? Wie viele Korrekturrunden? Welche Formate? Bis wann?
✏️ Beispiel:
„Der Freelancer liefert 3 Blogartikel (je 800–1.000 Wörter), inklusive einer Korrekturrunde pro Artikel.“
2. Zahlungsbedingungen
Warum das zählt: Nie wieder Rechnungen hinterherlaufen oder „wir dachten, 60 Tage Ziel“.
✅ Nimm auf:
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Deinen Satz (stündlich, täglich oder pro Projekt)
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Rechnungsrhythmus (monatlich, nach Meilensteinen usw.)
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Zahlungsfrist (z. B. innerhalb von 14 Tagen nach Rechnung)
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Verzugsgebühren-Klausel (falls du eine berechnest)
✏️ Beispiel:
„Rechnungen werden monatlich gestellt und sind innerhalb von 14 Kalendertagen fällig. Nach 30 Tagen fallen 5 % Verzugsgebühr an.“
3. Zeitplan und Deadlines
Warum das zählt: Hält die Erwartungen auf einer Linie.
✅ Nimm auf:
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Start- und Enddatum
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Liefer-Meilensteine
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Pflichten des Kunden (z. B. Zugänge bereitstellen, Freigaben)
✏️ Tipp: Ergänze eine Klausel, dass Verzögerungen des Kunden auch deinen Zeitplan verschieben können.
4. Korrekturschleifen
Warum das zählt: Schützt dich vor endlosen Änderungswünschen.
✏️ Beispiel:
„Der Freelancer liefert eine Korrekturrunde pro Ergebnis. Weitere Änderungen werden zum [Stundensatz] berechnet.“
5. Kündigungsklausel
Warum das zählt: Wenn eine Seite aussteigen will, ist klar, wie das fair abläuft.
✅ Nimm auf:
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Wie gekündigt wird (E-Mail? Schriftlich?)
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Kündigungsfrist (z. B. 2 Wochen)
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Was mit unbezahlter Arbeit oder Teillieferungen passiert
6. Eigentum und Rechte
Warum das zählt: Damit beide wissen, wem die Arbeit gehört, und ab wann.
✏️ Beispiel:
„Der Kunde erhält mit vollständiger Bezahlung sämtliche Rechte an den finalen Ergebnissen. Der Freelancer behält das Recht, die Arbeit in seinem Portfolio zu zeigen.“
7. Vertraulichkeit
Warum das zählt: Schafft Vertrauen, besonders bei Agenturen und Startups.
✏️ Nimm eine einfache NDA-Klausel auf:
„Der Freelancer verpflichtet sich, vertrauliche Informationen aus dem Projekt weder offenzulegen noch weiterzuverwenden.“
8. Haftung und Rechtskonformität (EU-Tipp)
✅ Wenn du über EU-Grenzen hinweg arbeitest, schützt dich meist schon das allgemeine Handelsrecht, trotzdem ist es klug aufzunehmen:
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Einen DSGVO-Hinweis, falls du Daten verarbeitest
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Eine Freistellungsklausel, die beide Seiten vor Rechtsansprüchen schützt
Die 9am.works-Vertragsvorlage folgt bereits den EU-Best-Practices, besonders für Freelancer in Deutschland und den Nachbarländern.
🔐 Profi-Tipp: Bewahr immer eine Kopie & die signierte Version auf
Du brauchst keine teure Software. Ein signiertes PDF oder eine E-Mail-Bestätigung reicht. Tools wie DocuSign, Dropbox Sign (früher HelloSign) oder sogar eine ausformulierte E-Mail-Vereinbarung halten in den meisten Fällen stand.
📄 Bereit loszulegen?
Lade unsere kostenlose Vorlage herunter und pass sie für deinen nächsten Auftrag an:
👉 Download: Freelancer-Vertragsvorlage (PDF)
(Mit Klauseln zu Umfang, Zahlung, Rechten, Kündigung und DSGVO)
Freelancen ohne Vertrag ist wie Fallschirmspringen ohne Fallschirm.
Geht gut. Bis es das nicht mehr tut.
Setz von Anfang an klare Erwartungen und konzentrier dich auf das, was du am besten kannst: deine Arbeit.
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