In einem Monat weißt du nicht, wo dir der Kopf steht.
Im nächsten? Totenstille.
Willkommen auf der Freelance-Achterbahn 🎢. Es sei denn, du setzt ab jetzt auf Retainer-Beziehungen.
💰 Warum Retainer Gold wert sind
A Retainer-Kunde zahlt dir eine wiederkehrende Pauschale, damit du jeden Monat für ein festes Pensum an Arbeit oder Stunden verfügbar bist.
Das bedeutet:
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Planbares Einkommen 💸
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Bessere langfristige Planung
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Engere Beziehungen zu deinen Kunden
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Weniger Energie für ständigen Vertrieb
Schon ein solider Retainer kann dein Freelance-Business spürbar stabilisieren.
🧠 Was macht ein gutes Retainer-Angebot aus?
✅ Du lieferst laufenden Mehrwert, keine einmaligen Ergebnisse
✅ Der Kunde hat wiederkehrenden Bedarf (Content, Design, Dev-Updates, Wartung, Strategie und Co.)
✅ Du willst langfristig mit ihm arbeiten
📦 Gängige Retainer-Modelle:
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Auf Stundenbasis
„10 Stunden/Monat für allgemeinen Design- oder Dev-Support“ -
Auf Leistungsbasis
„4 Blogartikel/Monat, inklusive einer Korrekturrunde“ -
Auf Verfügbarkeitsbasis
„Verfügbar für Strategie-Calls und Feedback, bis zu X Calls/Monat“ -
Mischmodell
„Laufende Verfügbarkeit + Leistungen + Monatsreport“
🎯 Wann du einen Retainer pitchst
Die besten Momente dafür:
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Direkt nach einem erfolgreich abgeschlossenen Projekt
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Wenn der Kunde laufenden Bedarf erkennen lässt
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Oder sogar bevor das Projekt endet, wenn du die Gelegenheit siehst
✏️ Was du sagst (Pitch-Vorlage)
Hallo [Name], die Arbeit an [Projekt] hat mir richtig Spaß gemacht. Nach allem, was wir zusammen umgesetzt haben, könnte eine monatliche Zusammenarbeit für uns beide wertvoll sein.
Wäre ein einfaches Retainer-Modell für dich interessant? Ich bleibe für [ein paar laufende Aufgaben oder Ziele] verfügbar, und du bekommst verlässliche Unterstützung, ohne jedes Mal neu beauftragen zu müssen.
Ich skizziere dir gern ein paar Optionen, ganz ohne Druck, falls es nicht passt.
💡 Wie du den Preis ansetzt
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Starte mit dem, was du bisher berechnet hast (z. B. 10 Stunden Arbeit = 1.000 € → Retainer: 900 € für 10 Stunden/Monat)
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Biete Klarheit und Einfachheit, keine Rabatte ohne Grund
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Setze eine Mindestlaufzeit (z. B. 3 Monate)
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Definiere einen klaren Umfang und eine Grenze für ungenutzte Zeit (z. B. Stunden verfallen am Monatsende)
🚧 Worauf du achten solltest
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Lass den Umfang nicht offen („alles, was du brauchst“ = Burnout)
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Setz Grenzen bei Verfügbarkeit und Korrekturschleifen
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Halte immer einen Vertragszusatz oder klare Bedingungen schriftlich fest
Kurz gesagt:
Retainer = Stabilität, Vertrauen und ein besserer Einsatz deiner Energie.
Mit ihnen hören Freelancer auf, von Monat zu Monat zu überleben, und fangen an, echte Freiheit aufzubauen.
Wenn das nächste Projekt endet, frag dich also:
„War das ein einmaliger Auftrag, oder steckt hier mehr drin?“
(Und dann: pitchen!)
Du willst noch weitergehen?
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